Jetzt endlich bekommt ihr mal wieder ein wenig von mir zu hoeren, nachdem- aufgrund von Baueinsaetzen einmal in Ibarra und das andere Mal in Lita- nicht so viel Zeit da war.... Jetzt eigentlich auch nicht, aber hab mich schnell mal ins Internetcafe in der Innenstadt von Ibarra gefluechtet. Den naechsten Rundbrief habe ich auf Ende Februar angepeilt. Er ist auf jedenfall in den ersten Planungen!
So jetzt zu Quito. Wir waren dort von Montag auf Dienstag und es war wirklich schoen, nach knapp vier Monaten Ecuador endlich mal die Hauptstadt bei Tageslicht und sogar Sonnenschein zu sehen. Als wir mit dem Bus durch die halbe Stadt zum Terminal gerfahren sind, war ich einfach nur ueberwaeltigt, wie gross eine Stadt sein kann. Ueberall, wo man hinblickte, sah man Haueser, die sich durch das Tal bis auf die Berge und Huegel hinauf zogen! Quito hat zum einen eine sehr moderne Innenstadt mit einer Skyline von Geschaeftshauesern, auf der anderen Seite eine echt wunderschoene Innenstadt im kolonialen Baustil. Aussergewoehnlich fand ich auch den Flughafen mitten in der Stadt, wo die Flugzeuge unheimlich nah ueber den Haeusern fliegen, um landen zu koennen.
Wir haben in der kurzen Zeit bei Weitem nicht alles sehen koennen, aber das, was ich gesehen habe, hat mir gezeigt, dass Quito viele Gesichter hat und daher kein einheitliches Stadtbild aufweist.
Ein kleiner Hoehepunkt war der Besuch am "Mitad del Mundo", der Mitte der Welt, also dort, wo exakt die Aequatorlinie lang verlaeuft. Es gibt eine alte Aequatorlinie, der die Spanier ein grosses Denkmal gesetzt haben, aber auch einen juengeren, mit GPS ausgemessenen Punkt, der die exakte Linie anzeigt. Dort waren wir und haben uns auch durch ein kleines Freilichtmuseum nebenan fuehren lassen.
Abends genossen wir ein reichhaltiges Buffet im kandadischen Restaurant in Quito. Wir hatten naemlich riesen Hunger! Leider war der Bauch nachher voller, als es uns lieb war;)
Viele Gruesse aus Ecuador und danke fuer alles Interesse!
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